Aktuelle Termine
12.10.2026, 19:00 Uhr
Die Tabutanten
Benefizveranstaltung zu Gunsten der ambulanten Hospizarbeit
Apollo Kino Cochem
17.11.2026, 18:00 Uhr
Informationsabend Befähigungskurs
DA-Sein bis zum Schluss
21.11.2026, 12:00 - 16:00 Uhr
Der Letzte Hilfe Kurs
Evangelische Kirchengemeinde Cochem
„Was bleibt, wenn jemand geht?“
Hospiz- und Gedenkgottesdienst in Maria Martental
Am 12.September fand in der Wallfahrtskirche Maria Martental der diesjährige
ökumenische Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen im Landkreis Cochem-Zell statt,
die im vergangenen Jahr Ehren- und Hauptamtlich begleitet wurden.
“Was bleibt, wenn jemand geht“ war der diesjährige Leitgedanke.
Dabei stand nicht allein der Schmerz des Verlustes im Vordergrund sondern vor allem das, was
unvergänglich ist: die gemeinsamen Erinnerungen, die Liebe, das Lachen und die Werte,
die uns die Verstorbenen vorgelebt haben.
Die tröstenden Worte von Pfarrer Thomas Werner und Pater Pohl sowie die feierliche
musikalische Begleitung durch Vera Simon und Stefan Lung boten allen Anwesenden
einen Ort der Zuflucht und des gemeinsamen Gedenkens.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Gottesdienst mitgestaltet haben.
Es ist tröstlich einzusehen,
dass nach der bemess´nen Frist
Abschiednehmen und Vergehen
auch ein Teil des Lebens ist.
(Reinhard Mey)

„So bunt wie das Leben. Hospiz.“ – Welthospiztag am 10. Oktober 2026
„So bunt wie das Leben. Hospiz.“ lautet das diesjährige Motto des Welthospiztages am 10. Oktober 2026.
Das Motto bringt eine zentrale hospizliche Überzeugung zum Ausdruck: Sterben gehört zum Leben – und Hospizarbeit ist so vielfältig wie die Menschen selbst. Diese Vielfalt zeigt sich in den ganz persönlichen Geschichten der Menschen, die begleitet werden, ebenso wie in den Persönlichkeiten derjenigen, die sich ehren- und hauptamtlich für sie einsetzen.
Jeder Mensch ist einzigartig. Diese Einzigartigkeit soll auch und gerade in der letzten Lebensphase bewahrt werden. Persönliche Wünsche und Bedürfnisse, Begegnungen und Erinnerungen, Freude und Gemeinschaft dürfen ihren Platz behalten – getragen von Respekt, Würde und Zuwendung. Dafür stehen die Hospizfachkräfte des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Caritas gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Hospizvereins Cochem-Zell e. V.
Schwerstkranke und sterbende Menschen gehören in unsere Mitte – und damit auch in die Mitte unserer Gesellschaft. Hospizarbeit möchte dazu beitragen, dass sie und ihre Zugehörigen nicht an den Rand gedrängt werden, sondern weiterhin am Leben und an der Gemeinschaft teilhaben können.
„Besonders am Welthospiztag möchten wir diese hospizliche Haltung sichtbar und spürbar machen. Wir begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen – mit ihren ganz persönlichen Wünschen, Sorgen und Hoffnungen.“
Ein leuchtendes und weithin sichtbares Zeichen dafür ist auch in diesem Jahr das Hospizlicht. Es steht für Solidarität, Mitgefühl und für die Botschaft: Niemand ist vergessen und niemand soll allein bleiben.
Am Abend des 10. Oktober 2026 laden der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Caritas und der Hospizverein Cochem-Zell e. V. deshalb alle Menschen in der Region herzlich dazu ein, eine Hospizlicht-Kerze ins Fenster zu stellen. Viele einzelne Lichter können so zu einem gemeinsamen Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung werden – für schwerstkranke und sterbende Menschen, ihre Zugehörigen und all jene, die sie begleiten.
Das Hospizlicht ist am 10. Oktober 2026 an folgenden Orten erhältlich:
- GLOBUS Zell
- DM Drogeriemarkt Cochem
- EDEKA Ziegler Kaisersesch
- Bauzentrum Röhrig Treis-Karden


Befähigungskurs 17.11.2026

Benefizveranstaltung 12.10. 2026

Ruhewald Mastershausen

An einem wunderschönen Nachmittag im Juni besuchte eine kleine Gruppe von Ehrenamtlichen des Hospizvereins Cochem-Zell zusammen mit 2 Koordinatorinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes den Ruhewald „Am Fürstengrab“ der Ortsgemeinde Mastershausen. Hier, im Herzen des Hunsrücks gelegen gibt es die Möglichkeit, an den Wurzeln ausgewählter Bäume beigesetzt zu werden. Diese sogenannten „Ruhebäume“ sind majestätische Buchen, knorrige Eichen, prachtvolle Kirschbäume und eindrucksvolle Waldkiefern. Herr Schmitz führte uns etwa 2 Stunden in beeindruckender Weise durch den Wald und stellte uns die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten vor. Er betonte stets, dass der Waldcharakter nahezu unverändert bleibt. Die Ruhe im Wald, nur durch das Zwitschern der Vögel und Rauschen der Blätter unterbrochen, der weiche Boden unter den Füßen und die fachkundige Führung durch Herrn Schmitz machten den Nachmittag zu einem besinnlichen und erfahrungsreichen Erlebnis, brachte einen aber auch zum Nachdenken…Vielen Dank dafür!
Sandra Werner (Ehrenamtliche Hospizhelferin)

